14. Dezember 2017

Mit der Sackkarre auf Reisen

Großes Entertainment auf zwei Rädern

In unserem Kundenstamm findet man nicht nur Logistikriesen wie DHL oder Hermes sondern manchmal auch kleine, große Juwelen wie Joy Burger. Das Ein-Mann-Varieté ist beeindruckend. Gleichermaßen herzerwärmend und zwerchfellerschütternd. Und auch Herr Burger schwört auf die legendäre Sackkarre aus unserem Hause.

Balanceakt in Hamburg: mit Kaffee, Kuchen und Karre.

Joy Burger genießt die Magie der Leichtigkeit.

Bühne frei!

Also machen wir erst mal die Bühne frei für Joy und seine ganz persönliche EXPRESSO-Story:

„Hamburg Hauptbahnhof, Bahnsteig Nummer 6. Plötzlich ertönt die Durchsage, dass mein Anschlusszug außerplanmäßig heute von Gleis 12 abfährt. Na, wunderbar! Ich habe das Akkordeon auf dem Rücken und die heiß geliebte EXPRESSO-Karre vor mir. Darauf sind alle Requisiten und Kostüme für das Straßentheater Festival in Wismar verzurrt. Unter anderem ein verrücktes Klapprad aus den siebziger Jahren für meinen Walking Act "Der kleine König“. Das wiegt alles zusammen etwa 45 kg und ich habe jetzt noch 4-5 Minuten für den Gleiswechsel und einen Coffee to Go. Also einmal die Rolltreppe hoch. Auf der Empore herrscht dichtes Gedränge in alle Richtungen. Quer durch die Menschenmasse steuere ich erst mal eine Bäckerei an. Kurze Zeit später, mit Pappbecher und Brötchentüte in der rechten Hand, links die Sackkarre lenkend, stürze ich mich wieder ins Getümmel. Auf Bahnsteig 12 steht schon mein Zug und es kommt die Durchsage:

„Bitte einsteigen!“

Aber die Rolltreppe läuft in die falsche Richtung! Halleluja! Diesen Zug muss und werde ich bekommen! Also mitsamt Karre, Kaffee und Kuchen auf zur Treppe. Mit dem Akkordeon als Gegengewicht auf dem Rücken, geht es geduckt und in einem Rutsch, ohne zu kleckern die Treppe bis auf den Bahnsteig runter. Ohne zu kleckern! Endspurt am Zug entlang – natürlich sind alle Plätze belegt. Just in diesem Moment schließen auch noch alle Türen.

 

Ich erwische gerade noch eine halbgeöffnete Tür, halte meinen Fuß dazwischen und sie geht tatsächlich noch einmal auf. Ich heble Sack und Pack krachend über die gähnende Kluft zwischen Bahnsteig und Wagon, sichere den Karren an einem Haltegriff und freue mich auf meinen heißen Kaffee.

Wenn Sie das schon als wild und spannend empfinden, sollten Sie unbedingt mal eine Show von mir besuchen! Nein, tatsächlich ist dies nur mein ganz alltäglicher Balanceakt. Und bei diesem hilft mir diese extrem leichte Alukarre ungemein. Stellen Sie sich obige Situation mal mit einer billigen und schweren Stahlkarre aus dem Baumarkt vor. Richtig, die Szenerie endet womöglich mit heißem Kaffee auf der Jacke und verpasstem Zug. Ein Desaster, sag ich Ihnen.“

Wie sind Sie eigentlich auf unsere Stapelkarren aufmerksam geworden?

„Nun, das ist ganz einfach. Mein Programm zum Thema Arbeitssicherheit ist auf Messen sehr gefragt. Und wenn es um die Themen „Gesundheit an der Arbeit“ oder „Ergonomie am Arbeitsplatz“ geht, ist das EXPRESSO-Team nie weit. Als ich die Produkte dann im Einsatz sah, war sofort klar, dass ich fortan leichter und sicherer mit meinem ganzen Equipment unterwegs sein wollte. Natürlich ist meine Karre nicht von der Stange, sondern mit kleinen aber feinen Modifikationen versehen. Zu diesem Zweck bin ich damals extra nach Kassel gereist, um mir aus dem riesigen Baukastensystem meine ganz persönliche Joy Burger Karre zusammenzustellen. Sie ist perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt.

Mittlerweile gibt es ja einen tollen Onlineshop, in welchem man die Karren live konfigurieren kann.“

Ich bedanke mich herzlich für dieses spannende Interview mit Ihnen und wünsche weiterhin viel Erfolg und allzeit gute Reise!

Dieses Interview wurde während der Documenta 14 in Kassel geführt.

Text: René Clobes
Bilder: EXPRESSO / Joy Burger

Bitte drehen Sie Ihr Gerät.